Tagesetappe: Von Alcaufar nach Maó
Heute begann unsere Wanderung direkt nach der Ankunft auf Menorca. Vom Flughafen ging es per Taxi ins kleine Küstendorf Alcaufar, wo wir auf den berühmten Camí de Cavalls – den alten Pferdeweg rund um die Insel – eingestiegen sind.

Alcaufar selbst ist ein ruhiger Ort mit einer geschützten Bucht und dem Torre d’Alcaufar, einem der typischen wehrhaften Wachtürme, die einst die Küste Menorcas sicherten.
Die ersten Kilometer führen abwechslungsreich an der Küste entlang, vorbei an felsigen Buchten und kleinen Abschnitten mediterraner Macchia. Unterwegs wechselt sich Meerblick mit dem Duft von Pinienwäldern ab, bis sich schließlich das Panorama auf die Hauptstadt Menorcas öffnet.
Ankunft in Maó – Hauptstadt Menorcas
Nach rund 10 Kilometern erreichten wir Maó (Mahón), eine der geschichtsträchtigsten Städte der Balearen. Bekannt ist sie vor allem für ihren natürlichen Hafen – einer der größten Naturhäfen der Welt. Schon die Briten und Franzosen wussten seine strategische Lage zu schätzen, und noch heute ist er das Herz der Stadt.

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Besonders charmant ist die Mischung aus britischer Kolonialarchitektur, engen Altstadtgassen und den vielen kleinen Cafés, die zum Verweilen einladen. Von den Terrassen aus hat man wunderbare Ausblicke auf den Hafen, der sich wie ein Fjord ins Land schneidet.
Übernachtung: Sindic Hotel
Für die Nacht haben wir uns im Sindic Hotel einquartiert – einem Boutique-Hotel mitten in der Altstadt. Das ehemalige Herrenhaus wurde liebevoll renoviert und verbindet historischen Charme mit modernem Design. Vom Pool auf der Dachterrasse

blickt man direkt über die Dächer Maós – ein echtes Highlight nach einem Wandertag.
Abendessen mit Hafenblick
Zum Abendessen hatten wir einen Tisch im Restaurant Mirador des Port reserviert. Die Lage oberhalb des Hafens ist grandios – besonders im Abendlicht, wenn die Lichter der Stadt sich im Wasser spiegeln.

Unsere Wahl: Thunfischtatar, Steak Tatar, frische Miesmuscheln und Tintenfisch – perfekt zubereitet und mit Blick auf die Yachten und Fischerboote ein unvergesslicher Genuss.

Danach schlenderten wir noch am Hafen entlang. Dort lag an diesem Abend die elegante Luminara, ein Kreuzfahrtschiff, das für einen Hauch mondäner Atmosphäre sorgte.
Zum Abschluss: Eisgenuss in der Altstadt
Bevor wir uns ins Hotel zurückzogen, gönnten wir uns noch ein Eis bei Sa Gelateria Gelats Artesans in der Carrer de Hannover. Die kleinen, hausgemachten Sorten sind weit über die Stadt hinaus bekannt – genau der richtige süße Abschluss eines abwechslungsreichen ersten Wandertages.
👉 Morgen wartet die längste Etappe auf uns: 35 Kilometer in Richtung Norden, immer am Camí de Cavalls entlang.








































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