Der heutige Tag stand im Banne des größten Felswunders der Dolomiten: die Drei Zinnen.
Wer hier nicht mit zig Wanderern unterwegs sein und den Sonnenaufgang erleben will, steht 4.30 Uhr auf und ist 6.15 Uhr am Parkplatz. Tipp: die Schranke zu den Parkplätzen ist ab 6.00 Uhr offen. Um den Sonnenaufgang tatsächlich zu erleben, wählt man vom Rif. Auronzo die Nr. 101. Es geht in herrlicher Höhenwanderung an den Schutthängen unter den Südwenden der Drei Zinnen vorbei. Beim Sonnenaufgang werden diese bestrahlt – atemberaubend. Auf dem Weg passiert man die Chiesetta Madonna della Coda und den Grohmann Gedenkstein. Dann geht es bergauf bis zum Paternsattel (2454m) und unterhalb der Paternkofel-Westwände an Geröllhängen bis zur Dreizinnenhütte (2405m), die auf dem Sattel des Toblinger Riedels liegt.
Zum Frühstück unbedingt den Apfelstrudel probieren, den man mit Blick auf die umliegende Bergwelt genießen sollte. Links der Hütte geht es hinauf zu Höhlen, die man keinesfalls verpassen darf, denn von hier aus bieten sich perfekte Fotomotive.
Von der Hütte aus geht es auf der Nr. 105 in langen Kehren hinab zum Rienzboden, der hinauf zur Langalm (2231m) führt. Von hier aus geht esdurch Wiesenmulden und die Westflanke des Sasso di Landro hinauf bis zum Forc. Col di Mezzo (2315m – Holzzaun). Der Rückweg führt unter den Zinnen-Südwenden zurück zum Rif. Auronza (Parkplatz). Die Tour ist in der Tat eine Genusstour und bietet zahlreiche Fotomöglichkeiten. Wir waren 4 Stunden unterwegs, und wer seinen Fotoapparat an der Langalm vergisst, darf mit 5,5 Stunden rechnen :-)). Fazit: früh aufstehen, denn Morgenstund hat Gold im Mund und garantiert eine „einsame“ Tour.
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