Nach unserer herrlichen Wanderung in und um Bergen fuhren wir an unseren bereits ausgesuchten „Geheimtipp“ zur Übernachtung. Unser Schlafplatz lag am herrlichen Sørfjorden – 35 km nördlich von Bergen in Garnestona.
Uns weckte die Sonne und die Angler, die hier morgens ihre Zelte aufschlagen. Wir genossen nach herrlich ruhiger Nacht bei Kaffee, Müsli mit Beeren und Sekt die warme Morgensonne und machten uns entlang des gleichnamigen Fjords kurz hinter Dale nach der E16 auf die Tunnelroute 569 auf – es ging entlang am Bolstadfjorden über den Vikafjorden zum Osterfjorden bis nach Mo. Hier startete unsere kurzweilige Wanderung auf den gigantischen Felsvorsprung namens „Slottet – oder der kleine Preikestolen“. Er bietet einen herrlichen Blick auf Mo und ins Mofjord hinein.
Der Berg ähnelt einer Kanzel, die 200 Meter direkt vom Fjord ansteigt. Der Wanderweg beginnt direkt an der Straße Stokkevikj und folgt dem Fluss durch den wunderschönen Kiefernwald. Der Weg ist sehr nass und voller Wurzeln. Wanderschuhe sind unbedingt erforderlich. Wer nicht trittsicher ist, sollte Wanderstöcke dabei haben. Der Aufstieg geht über gute Höhenmeter und erstreckt sich auf 1.30 Stunde. Die Ausblicke sind schon während des Weges gigantisch. Angekommen an der „Kanzel“ waren wir ganz allein und genossen die Ruhe und das gigantische Wolkenspiel.
Mama machte mal wieder das Wetter, und wir waren die ganze Tour in der Sonne. Zurück am Auto, zogen wir uns durchgeschwitzt um und weiter ging es bis Florø zum grandiosen Krokane Campingplatz. Hier kannst du zwar einen Platz buchen, der Koordinator ist aber bissl „crazy“. Wir waren in 5 Minuten eingecheckt und hatten einen „selbstgewählten“ Platz direkt am Wasser :-).
Alles fix erkundet, eine Waschmaschine angeschmissen (= im Preis übrigens inbegriffen wie das Duschen auch), packten wir das Kajak aus und fuhren vor dem Essen in herrlicher Abendsonne eine gute Stunde durch den Fjord.
Ein Ereignis, das man nie mehr vergisst – ebenso wenig wie das Essen hier am Fjord. Heute gab es Douroc-Schwein vom Grill mit Salat und einem guten Baron de Ley – Gran Reserva. Was für ein Tag.
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