Morgengold und Klammgeflüster – von Kochelsee über Mittenwald zur Villa Waldkönigin
Der Tag beginnt, wie er besser nicht starten könnte: mit einem goldgetränkten Sonnenaufgang am stillen Kochelsee.

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Die ersten Sonnenstrahlen tanzen auf dem Wasser, als hätte jemand Glitzer über die Oberfläche gestreut – ein Moment zum Einrahmen.
Nach diesem Bilderbuchstart geht es weiter nach Mittenwald, wo wir unsere Wanderschuhe schnüren. Ziel: eine kleine, aber abwechslungsreiche Runde über den Lautersee und durch die mystisch schmale Geisterklamm.

Zugegeben: Es regnete. Aber wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur… – du weißt schon. Und ganz ehrlich: Der Regen verlieh der Tour eine fast dramatische Schönheit. Der Lautersee lag still und nebelverhangen zwischen den Bergen, ein Ort zum Durchatmen.

Der Pfad durch die Geisterklamm hingegen war alles andere als still: Das tosende Wasser, steile Stege und tiefe Blicke in die Schlucht machten ihrem Namen alle Ehre. Ein Highlight: die schwindelerregende Hängebrücke mitten in der Klamm – nichts für schwache Nerven, aber ein absolutes Muss für Naturliebhaber.
Nach dieser nassen, aber wunderbaren Tour hieß es: ab auf die Straße! Doch statt der direkten Route entschieden wir uns für einen kleinen Umweg – und der lohnte sich.
Panoramaritt durchs Pitztal – wenn der Weg das Ziel ist
Von Mittenwald aus ging es nicht schnurstracks zur Villa Waldkönigin – das wäre ja langweilig. Stattdessen fuhren wir über das Pitztal – ein Tal wie aus dem Reisekatalog: wilde Wasserläufe, satte Almwiesen und dahinter die schroffen Dreitausender der Ötztaler Alpen.
Ein besonderer Stopp: die Pillerhöhe. Von hier aus hat man einen weiten, erhabenen Blick über das Inntal, bis hin zu den schneebedeckten Bergketten am Horizont. Ein Logenplatz über Tirol – perfekt für eine kleine Vesperpause mit Aussicht.

Auch auf dem Weg lohnen sich Zwischenstopps in Wenns (klingt unspektakulär, ist aber charmant) oder bei einem Abstecher in den Naturpark Kaunergrat – wer will, kann hier Gämse und Murmeltiere beobachten.
Ankommen, abschalten – und schmunzeln
Am späten Nachmittag erreichen wir das Boutique Hotel Villa Waldkönigin am Haidersee – ein Ort, wie gemacht für Erholung mit Stil. Der erste Weg führt direkt in die kleine, aber feine Wellnesslandschaft: Dampfbad, Sauna, Ruhebereich – und endlich warme Füße.

Abends dann Dinner im hauseigenen Restaurant. Fazit? Köstlich. Punkt. Wer allerdings mehr Hunger als Haute Cuisine mitbringt, sollte den Nachtisch doppelt bestellen – wir sprechen aus Erfahrung.

Fazit des Tages:
Ein Mix aus Naturwundern, Panoramastraßen, leichtem Nieselregen, warmen Saunasteinen und einem etwas zu kleinen, aber umso schöner angerichteten Abendessen. Oder anders gesagt: einfach anders. Einfach gut.














































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